Netzwerkscanner für Mac: die besten Tools 2026
Die Hälfte der Tools, die man für Netzwerk-Scans empfohlen bekommt, gibt es gar nicht für macOS. Advanced IP Scanner? Nur Windows. Hier steht, was wirklich auf dem Mac läuft und was jedes Tool gut kann.
Volle Transparenz: DeviceShelf ist unsere eigene App, deshalb steht sie an erster Stelle. Die anderen fünf sind echte Tools, die wir respektieren — inklusive einer ehrlichen Notiz, wo sie uns schlagen.
1. DeviceShelf — scannen, erkennen, überwachen
Ein Klick scannt dein WLAN oder LAN und zeigt jedes verbundene Gerät: Name, Hersteller, offene Ports und was das Gerät tatsächlich ist (ein Drucker, eine Kamera, das Handy von jemandem). Danach wacht die App weiter und benachrichtigt dich, sobald ein unbekanntes Gerät dazukommt. Alles bleibt auf deinem Mac: kein Konto, keine Cloud, und die Lizenz kaufst du einmal statt im Abo. Es gibt eine kostenlose 7-Tage-Testversion.
Wo andere besser sind: Wenn du nur einen einmaligen Ping-Sweep brauchst, reicht eines der kostenlosen Tools weiter unten.
2. LanScan — der schnelle Gratis-Überblick
Ein schlanker Mac-App-Store-Klassiker: schnelle IPv4-Erkennung mit Hostname, MAC-Adresse und Hersteller. Die Gratis-Version reicht für kleine Scans, LanScan Pro (bezahlt) hebt die Grenzen auf. Keine Überwachung, kein Port-Scan, keine Geräteerkennung über den Herstellernamen hinaus — aber für einen schnellen Blick aufs Subnetz schwer zu schlagen. Details in unserem LanScan-Vergleich.
3. Angry IP Scanner — kostenlos und Open Source
Plattformübergreifend, quelloffen, komplett kostenlos. Pingt einen Bereich, löst Hostnamen auf und prüft einzelne Ports. Die Oberfläche ist zweckmäßig und braucht Java, aber das Tool macht genau, was es verspricht. Keine Erkennung, keine Überwachung, keine Historie — ein Scanner im wörtlichsten Sinn. Unsere Einschätzung: Angry-IP-Scanner-Vergleich.
4. Nmap — der Werkzeugkasten für Profis
Der fähigste Port-Scanner überhaupt, kostenlos und Open Source. Wer sich im Terminal wohlfühlt, bekommt mit nmap -sn 192.168.1.0/24 einen soliden Discovery-Sweep, und die OS- und Dienst-Erkennung geht tiefer als bei jedem GUI-Tool. Der Preis ist die Lernkurve: Flags, Ausgabeformate und Interpretation bleiben an dir hängen.
5. Fing Desktop — mobile-first, mit Cloud
Fings Desktop-App arbeitet mit dem beliebten Mobile-Scanner und einer großen Crowd-Datenbank zusammen. Der volle Funktionsumfang will ein Konto, die Cloud und ein Abo; manches braucht die Fingbox-Hardware. Poliert, aber eine andere Philosophie als rein lokale Tools. Details im Fing-Vergleich.
6. Und Advanced IP Scanner?
Der meistgesuchte Name in dieser Kategorie läuft nur unter Windows — eine macOS-Version gibt es nicht und ist auch nicht angekündigt. Auf dem Mac sind die Tools oben die nächsten Verwandten; DeviceShelf und LanScan decken dasselbe Terrain nativ ab. Mehr in unserem Advanced-IP-Scanner-Vergleich.
Im direkten Vergleich
| Tool | DeviceShelf | LanScan | Angry IP | Nmap | Fing Desktop |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis | Einmalig 39 € | Gratis + Pro | Gratis (OSS) | Gratis (OSS) | Gratis + Abo |
| Geräteerkennung | ✓ (inkl. KI) | Nur Hersteller | — | OS-/Dienst-Erkennung | ✓ (Cloud-DB) |
| Offene Ports im Überblick | ✓ | — | Einfach | ✓✓ | Einfach |
| Überwachung & Alarm bei neuem Gerät | ✓ | — | — | — | ✓ (Konto) |
| Sicherheitsbericht | ✓ | — | — | Manuell (Skripte) | ~ |
| Läuft ohne Konto/Cloud | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | Eingeschränkt |
| GUI | ✓ | ✓ | ✓ (Java) | CLI (Zenmap alt) | ✓ |
✓ = ja · — = nein · ~ = eingeschränkt. Stand Juli 2026, nach bestem Wissen aus öffentlichen Produktseiten; Funktionen können je nach Version und Plattform abweichen.
Welches Tool passt zu dir?
Einmal kurz aufs Subnetz schauen: LanScan oder Angry IP Scanner, beide gratis. Tiefe Port-Analyse und Terminal ist dein Zuhause: Nmap, keine Frage. Du lebst am Handy: Fing. Du willst wissen, was jedes Gerät ist, gewarnt werden, wenn etwas Neues dazukommt, und nichts davon in der Cloud haben: genau dafür haben wir DeviceShelf gebaut.
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