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MAC-Adresse nachschlagen: Wer ist der Hersteller?

Füge eine MAC-Adresse ein und bekomme den Hersteller dahinter, direkt aus den offiziellen IEEE-Registern. Der Lookup läuft komplett in deinem Browser: Die eingegebene Adresse verlässt diese Seite nie.

Probier mal: — Daten: IEEE-Register MA-L/MA-M/MA-S, über 53.000 Zuteilungen.

Wie man eine MAC-Adresse liest

Jede Netzwerkschnittstelle trägt eine MAC-Adresse: sechs Bytes, meist geschrieben als zwölf Hex-Ziffern (a4:cf:12:9b:00:01). Die Adresse teilt sich in der Mitte. Die ersten drei Bytes sind die OUI (Organizationally Unique Identifier), ein Block, den die IEEE an Hersteller verkauft; A4:CF:12 gehört Espressif, dem Chiphersteller in den meisten smarten Steckdosen und Bastelplatinen. Die letzten drei Bytes sind eine Seriennummer aus dem Kontingent dieses Herstellers. Kleinere Anbieter kaufen kleinere Blöcke (MA-M, MA-S), dort ist das zugeteilte Präfix 28 oder 36 Bit lang — dieser Lookup prüft alle drei Register, das längste Präfix zuerst.

Ein Hersteller-Lookup beantwortet also eine Frage gut: Wer hat den Netzwerkchip gebaut? Das reicht oft, um eine Shelly von einem iPhone zu unterscheiden, und es ist der erste Schritt, wenn ein unbekanntes Gerät in deinem Netzwerk auftaucht.

Wenn der Lookup nichts findet: zufällige Adressen

Der häufigste Grund für einen leeren Treffer ist keine Lücke im Register. Moderne Handys, Tablets und Laptops erfinden standardmäßig eine zufällige MAC-Adresse pro WLAN (iOS nennt es private WLAN-Adresse, Android und Windows zufällige Hardware-Adressen). Diese Adressen setzen das Bit für lokal verwaltet, das dieses Tool für dich markiert, und stehen absichtlich in keinem Register.

Praktisch heißt das: Eine unbekannte MAC ohne Hersteller in deiner Router-Liste ist viel eher das Handy von jemandem hinter einer privaten Adresse als ein Eindringling. Die Kehrseite: Dasselbe Handy kann über die Zeit als mehrere verschiedene „Geräte“ auftauchen, weshalb das Zählen von Geräten nach MAC unzuverlässig geworden ist.

Wo du die MAC-Adresse eines Geräts findest

Vom Herstellernamen zum tatsächlichen Gerät

Der Hersteller ist ein Hinweis, und er endet vor der eigentlichen Frage: Was ist das Ding, und gehört es hierher? „Espressif“ umfasst tausende Produkte; „Hui Zhou Gaoshengda“ taucht in keinem Laden auf, steckt aber in der Hälfte der günstigen Smart-Home-Geräte am Markt. Die eigentliche Frage braucht mehr Signale: Hostname, mDNS- und UPnP-Ankündigungen, offene Ports, HTTP-Kennungen.

Genau diesen Teil automatisiert DeviceShelf. Ein Scan listet jedes Gerät in deinem Netzwerk mit Hersteller, Name, offenen Ports und einer echten Identifikation, und danach wacht er über Neuzugänge. Der Lookup auf dieser Seite nutzt dieselben IEEE-Daten, die die App mitbringt.

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Was wirklich gefragt wird

Was verrät mir eine MAC-Adresse?

Die erste Hälfte nennt den Hersteller des Netzwerkchips, vergeben von der IEEE. Die zweite Hälfte ist eine Seriennummer aus dem Kontingent dieses Herstellers und hat keine öffentliche Bedeutung.

Warum liefert mein Lookup keinen Hersteller?

Meistens, weil die Adresse eine zufällige private Adresse ist (lokal verwaltet); die steht absichtlich in keinem Register. Eine ganz frische Zuteilung oder ein Tippfehler sind die anderen häufigen Gründe.

Kann ich über die MAC-Adresse das genaue Gerät oder den Besitzer finden?

Nein. Das Register nennt den Chip-Hersteller, mehr nicht — keine Seriennummern, keine Orte, keine Besitzer. Um herauszufinden, was ein Gerät wirklich ist, schau in deinem eigenen Netzwerk auf Hostname, Dienste und offene Ports.

Ist dieser Lookup privat?

Ja. Die Seite lädt das Register einmal herunter und beantwortet jede Abfrage in deinem Browser. Die eingegebene Adresse wird nirgendwohin geschickt.

Sind MAC-Adressen einmalig?

Hardware-Adressen sollen es sein, aber zufällige Adressen entstehen lokal und müssen nur in deinem Netzwerk einmalig sein. Doppelte über Netzwerkgrenzen hinweg sind normal und harmlos.